
Das Projekt „Klimawandel verstehen und handeln“ wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München initiiert und wird aktuell in Zusammenarbeit mit Schulen und engagierten Lehrerinnen und Lehrern weiterentwickelt. Der LMU-Klimakoffer bietet eine Möglichkeit zur Integration des Themas in den MINT-Unterricht.
Wissenschaftliche Hintergründe und Folgen des Klimawandels können mit den Experimenten des Klimakoffers für Schülerinnen und Schüler experimentell erfahrbar gemacht werden. Er wird von der Caritas-Werkstatt München-Dachau produziert. Über die Firma TOPA konnte außerdem eine Wärmebildkamera zum Anschluss an iOS-betriebene Endgeräte bestellt werden. Der Förderverein des Math.-Nat. Gymnasiums übernimmt die Kosten von ca. 780,- € vollständig. Die Materialien sind geliefert worden und einsatzbereit. Eingesetzt werden soll der Koffer z.B. in den Fächern Biologie, Chemie, Erdkunde und in den Differenzierungskursen der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) und Biochemie. Er versetzt die beteiligten Schüler in die Lage, experimentell Erfahrungen zu sammeln, die ihnen bei teilweise absurden Diskussionen zum Thema Klimawandel und dessen Ursachen helfen, sich sachlogisch zu positionieren. Die Experimente verdeutlichen unter anderem die Problematik von Treibhausgasen, Anstieg des Meeresspiegels und Versauerung des Ozeans. Die Wärmebildkamera kann außerdem eingesetzt werden, um Projekte der JIA im Bereich Wärmeisolation etc. zu begleiten oder gar problematische Bereiche des Schulgebäudes unter die Lupe zu nehmen.
Ein besonderer Dank gilt hierbei natürlich dem Förderverein des Math.-Nat., der die Anschaffung des Koffers möglich gemacht hat.
(Sg)
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