Sehr zu empfehlen ist dieses gleichnamige Heft, herausgegeben vom Landesinstitut für Schule und
Weiterbildung, Soest 1999. Es ist im Handel käuflich zu erwerben.
Das
Landesinstitut in Soest hat uns die Erlaubnis gegeben, 25 % des Heftes "abzudrucken". Diese Seiten
und Auszüge sind hier zusammengefasst. An geeigneten Stellen unseres Projekts
werden sie zum Teil wiederholend zitiert.



Die Empfehlungen wurden von der Arbeitsgruppe "Facharbeit" im Rahmen der
Richtlinien- und Lehrplanentwicklung für die gymnasiale Oberstufe NRW
erarbeitet.
1. Auflage 1999
Nachdruck nur mit Genehmigung
des
Landesinstituts für Schule und Weiterbildung
Paradieser Weg
64
59494 Soest
ISBN 3-8165-4169-0
Vertrieb:
Verlag für
Schule und Weiterbildung
DruckVerlag Kettler GmbH
Postfach 1150
59193
Bönen
Bestellnummer: 4169
1. Aufgaben
und Ziele der Facharbeit 6
2. Vorbereitung
der Schülerinnen und Schüler 8
3. Themen
und Methoden 9
4. Beratung 11
5. Bearbeitung 12
6.
Umfang und Form 13
7. Beurteilung und Bewertung 14
8. Hinweise zu
Problembereichen einer Facharbeit 17
8.1 Themen finden und eingrenzen am
Beispiel der Gesellschaftswissenschaften 17
8.2 Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationsmedien
20
9. Praxisbeispiele 23
9.1 Praxisbericht aus der Lise-Meitner-Schule Leverkusen
23
9.2 Praxisbericht aus der Friedensschule Hamm 32
9.3
Erfahrungen mit vorbereitenden Hausarbeiten am Oberstufenkolleg Bielefeld
36
10. Literatur 37
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Facharbeiten sind besonders geeignet, die Schülerinnen und Schüler mit
den Prinzipien und Formen selbstständigen, wissenschaftspropädeutischen Lernens
vertraut zu machen.
Die Facharbeit ist eine umfangreichere schriftliche
Hausarbeit und selbstständig zu verfassen.
"Wissenschaftspropädeutisches
Lernen ist ein besonders akzentuiertes wissenschaftsorientiertes Lernen, das
durch Systematisierung, Methodenbewusstsein, Problematisierung und Distanz
gekennzeichnet ist und das die kognitiven und affektiven Verhaltensweisen
umfasst, die Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens sind." (Richtlinientext,
Kapitel 1.3.1)
Ziel der Facharbeit ist es, dass die Schülerinnen und
Schüler beispielhaft lernen, was eine wissenschaftliche Arbeit ist und wie man
sie schreibt. Die umfassende oder wissenschaftliche Erarbeitung eines bestimmten
Themas ist nicht Aufgabe einer Facharbeit. Dies unterscheidet die Facharbeit z.
B. von der Besonderen Lernleistung nach § 17 APO-GOSt.
Vom Referat
unterscheidet sich die Facharbeit durch eine Vertiefung von Thematik und
methodischer Reflexion sowie durch einen höheren Anspruch an die sprachliche und
formale Verarbeitung.
In der Jahrgangsstufe 12 wird nach Festlegung durch
die Schule eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt. Sie kann die Klausur für
den ganzen Kurs oder für einzelne Schülerinnen und Schüler ersetzen und hat den
Schwierigkeitsgrad einer Klausur. (§ 14 Abs. 3 APO-GOSt)
Gleichartige
Arbeiten können zum Beurteilungsbereich "Sonstige Mitarbeit" gehören.
Die
erforderlichen Festlegungen in den Schulen betreffen insbesondere
Bei der Anfertigung von Facharbeiten sollen die Schülerinnen und Schüler selbstständig insbesondere
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In den Empfehlungen des LSW in Soest heißt es weiter:
Die Schülerinnen
und Schüler müssen die erforderlichen Fähigkeiten zur Bewältigung der genannten
Aufgaben im Unterricht erwerben können. Die Erarbeitung von überzeugenden
Ergebnissen muss ihnen auf dem Hintergrund des bisherigen Unterrichts möglich
sein.
Dafür sind nicht nur die sprachlichen Voraussetzungen und die
fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten von Bedeutung, sondern auch die Kenntnis
der für die Facharbeit spezifischen Bedingungen wie z. B.
Die Erarbeitung eines Leitfadens für die Abfassung von Facharbeiten auf der
Basis der gemeinsamen Überlegungen und von gelungenen Beispielen hilft hier,
Kriterien bewusst zu machen und Vereinbarungen zu sichern.
Schulen haben
verschiedene Verfahren gefunden, die erforderliche Vorbereitung der Schülerinnen
und Schüler auf die Facharbeit über den Fachunterricht hinaus durch spezifische
Organsiationsformen zu sichern (vgl. Anhang), z. B.
Im Deutschunterricht der Jahrgangsstufe 11 sollen Schülerinnen und Schüler
auf die Anforderungen an die Darstellungsform in Facharbeiten vorbereitet
werden. Im Fach Deutsch kann bereits im 2. Halbjahr der Einführungsphase (11/II)
für alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer eine etwas umfangreichere
schriftliche Hausarbeit vorgesehen werden. Dazu sind Absprachen in den einzelnen
Schulen notwendig. So können die Schülerinnen und Schüler auf die Facharbeiten
in den verschiedenen Fächern der Qualifikationsphase vorbereitet werden. Dem
Übungscharakter dieser schriftlichen Hausarbeit soll dadurch Rechnung getragen
werden, dass die Aufgabenstellungen konkret mit dem Unterricht verbunden sind
und durch gezielte Aspektierungen zu eigenständigem Auswerten von Materialien
anleiten. Die Bearbeitungszeit sollte ca. zwei Wochen und das Produkt den Umfang
von 6 Seiten nicht überschreiten. Die Ergebnisse werden im Rahmen der "Sonstigen
Mitarbeit" berücksichtigt. Die Entscheidung, eine Facharbeit im Fach Deutsch in
der Qualifikationsphase zu schreiben, ist von dieser Regelung
unabhängig.
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Die Orientierung der Schülerinnen und Schüler über die Fächer der gymnasialen
Oberstufe und über Gegenstände und Methoden sollte auch auf mögliche Themen für
Facharbeiten eingehen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen vor der Wahl eines
sie interessierenden Themas erfahren und gelernt haben, was fachspezifisch
sinnvolle Fragestellungen sein können und wie sich diese einander fachbezogen
und fächerverbindend zuordnen lassen. Sie sollen vor ihrer Entscheidung geübt
habe, für die Facharbeit geeignete Fragestellungen zu entfalten und
einzugrenzen. Dieser Prozess der Themenfindung kann ggf. selbst in die
Facharbeit eingehen (z. B. in der Einleitung oder in einem Anhang, in dem
Dispositionsentwürfe dokumentiert werden).
Es sollte vermieden werden, dass
die betreuenden Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern eine Aufgabe ohne
vorbereitende Erörterung der Themenfindung lediglich vorgeben oder dass ein
langgehegteslang gehegtes Spezialgebiet oder Hobby unbesehen als Thema der
Facharbeit gewählt wird. In jedem Fall sollten die Schülerinnen und Schüler
Kriterien kennen lernen, mit deren Hilfe sie die Möglichkeit der Realisierung
des sie interessierenden Themas kritisch prüfen können.
Es ist eine wichtige
Aufgabe der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer darauf zu achten, dass die
übernommene Aufgabe abgegrenzt und überschaubar ist. Besonders bei Themen mit
experimentellen, empirischen oder praktischen Arbeitsanteilen muss der hierfür
erforderliche Aufwand realistisch eingeschätzt werden.
Mehrere Schülerinnen
und Schüler können ein gemeinsames Oberthema bzw. einen gemeinsamen
Materialfundus mit ausgewiesenen unterschiedlichen Schwerpunkten bearbeiten.
Auch arbeitsteilige Gruppenarbeiten sind möglich. Die Aufgabenstellung muss der
einzelnen Schülerin bzw. dem einzelnen Schüler eine individuelle Leistung
ermöglichen und für jede Teilleistung berücksichtigen, dass die Anforderungen
einer Klausur erfüllt werden.
Die Schülerinnen und Schüler können sich für
fachspezifische, aber auch für fachübergreifende und fächerverbindende Themen
entscheiden; ggf. müssen Absprachen zwischen den beteiligten Lehrkräften
getroffen werden.
Die einzelnen Themen verlangen unterschiedliche fachliche
Methoden zu ihrer Bearbeitung. Dabei können sich durchaus Methoden miteinander
verbinden; z. B. können Informationen gewonnen werden durch
*
Interpretation ästhetisch geformter Texte, Bilder, Gegenstände, Klänge
etc.
* Analyse von Sachtexten
* Auseinandersetzung mit
mathematischen und logischen Problemen
* Interviews und
Befragungen
* Beobachtung und Erkundung von künstlichen und natürlichen
Lebenswelten
* Messungen
* Experimente.
Die Schülerinnen
und Schüler sollen durch die Facharbeit spezifische Methoden eines Faches kennen
lernen und erproben. Sie gewinnen dabei zugleich ein Bewusstsein für die
spezifischen Anforderungen, Leistungen und Grenzen der einzelnen Methoden der
Erkenntnisgewinnung.
Die Möglichkeiten der neuen Informations- und
Kommunikationsmedien, besonders des Internets, stellen eine Herausforderung für
Lehrende und Lernende dar. Sie legen für die Themenstellung nahe, eher standort-
und schulspezifische und weniger bearbeitete Sachverhalte zum Thema zu machen
als globale oder viel diskutierte.
Exemplarische fachliche Themenstellungen
finden sich in den Lehrplänen der Fächer in der Regel unter Kapitel
3.2.2.
Die Facharbeit ersetzt eine Klausur in der Jahrgangsstufe 12. Dies
kennzeichnet ihren Stellenwert und den Leistungsanspruch, der mit ihr verbunden
ist.
Allerdings muss den Schülerinnen und Schülern klar sein, dass der
dafür erforderliche Zeitaufwand in der Regel nicht mit dem für die Vorbereitung
einer Klausur verglichen werden kann.
Bei der Bewertung sind u. a.
die folgenden allgemeinen Kriterien einzubeziehen:
Die inhaltliche Bewertung erstreckt sich auf die drei Anforderungsbereiche
(I) Wiedergabe von Kenntnissen (Reproduktion)
(II) Anwendung von
Kenntnissen (Reorganisation)
(III) Problemlösen und Werten,
wie sie fachlich in den jeweiligen Lehrplänen ausgelegt sind.
Dabei
ist zu berücksichtigen, dass auch bei den Aufgabenstellungen im Abitur der
Schwerpunkt im Anforderungsbereich II liegen soll.
Viele Facharbeiten
bestehen darin, Texte zu lesen und zu verarbeiten und aus den verarbeiteten
einen neuen Text zu verfertigen. Bei entsprechender Aufgabenstellung ist dies
gleichwohl eine anspruchsvolle Arbeit, die selbstständige Leistungen auf hohem
Niveau erfordert. Andererseits ist die Gewinnung neuer Informationen (z. B.
durch eine Befragung) nicht bereits in sich selbst schon eine besondere
Leistung.
Bei der Bewertung der sprachlichen Darstellungsleistung
führen gehäufte Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen
Sprache zur Absenkung bis zu einer Notenstufe (vgl. APO-GOSt § 13 (6)). In
Facharbeiten ist die Fähigkeit zur abschließenden Korrektur eigener Texte ein
wesentlicher Teil der geforderten Leistung, die zudem bei Nutzung von
Textverarbeitung durch entsprechende Korrekturhilfen unterstützt wird. Die
Korrektur steht zudem nicht unter vergleichbarem Zeitdruck wie in Klausuren.
Deshalb ist hier in allen Fächern ein strengerer Maßstab als in Klausuren
anzulegen.
Andererseits sind Treffsicherheit, Verständlichkeit und
Differenziertheit des sprachlichen Ausdrucks als positive Leistungen in allen
Fächern zu würdigen und nicht bloße Selbstverständlichkeit.
Die
Schülerinnen und Schüler sollen die Gestaltungsmöglichkeiten von
Textverarbeitungs- und Graphikprogrammen mithilfe des Rechners kennen lernen und
nutzen. Allerdings ist eine formal korrekte und im Layout aufwendig gestaltete,
aber inhaltlich mangelhafte Arbeit nicht bereits als ausreichend
anzusehen.
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Wenn Zweifel bestehen, dass eine Facharbeit im
erforderlichen Umfang selbstständig angefertigt wurde, sollte dem in einem
klärenden Gespräch nachgegangen werden.
Die Lehrkraft korrigiert die Facharbeit vor dem Ende des jeweiligen
Halbjahres, bewertet sie in einem knappen Gutachten, das die verschiedenen
Aspekte würdigt, erteilt eine Leistungsnote, gibt die Arbeit zurück und
erläutert ihre Bewertung. Das Gespräch über die Bewertung sollte individuell
geführt werden. Den Schülerinnen und Schülern sollte dabei noch einmal deutlich
werden, in welchem Maße sie zukünftig immer wieder vor vergleichbaren
Herausforderungen stehen werden und wie wichtig methodische Fähigkeiten für sie
sind.
[ ... ]
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Vorschlag für ein Merkblatt zum Umgang mit neuen Medien bei der Facharbeit (für Schülerinnen und Schüler) * Wenn Sie die Möglichkeit haben, nutzen Sie die Neuen Medien zur Erstellung Ihrer Facharbeit. Nicht nur beim Schreiben des Manuskripts können Computer hilfreich sein. * Nutzen Sie, wenn Sie die Möglichkeit haben, die Neuen Medien auch zur Kommunikation über Ihr Thema. Interessant kann zum Beispiel sein, sich per E-Mail auszutauschen oder in Newsgroups Anfragen zu stellen. * Die Recherche im Internet oder auf CD-ROMs kann viele Informationen zutage fördern. Behalten Sie immer das Thema Ihrer Facharbeit im Auge. Die Neuen Medien bieten viele Möglichkeiten — auch des Abschweifens. * Vergessen Sie nie: Auch elektronisch gespeicherte Information ist geistiges Eigentum der Verfasserin bzw. des Verfassers. Auch CD-ROMs und Internet sind Quellen. Texte daraus müssen in Ihrer Facharbeit als Zitat gekennzeichnet werden. * Beim Zitieren von Informationen aus dem Internet wird es in der Regel ausreichen, die Internet-Adresse (URL) und das Datum anzugeben. * Die Qualität von Informationen ist nicht identisch mit ihrer leichten Zugänglichkeit. Eher trifft das Gegenteil zu: Auf Web-Seiten ins Internet kann weitgehend unkontrolliert jede oder jeder schreiben, was ihr oder ihm einfällt. Dies kann auch schlichter Unfug sein. * Wissenschaftliche Literatur wird in der Regel in kontrollierten Zusammenhängen verfasst. Texte, die z. B. aus Universitätsvorlesungen stammen, oder Aufsätze renommierter Fachautoren, die im Internet publiziert werden, bieten größere Gewähr für Ernsthaftigkeit und Verlässlichkeit. Gehen Sie deshalb mit Informationen aus den Neuen Medien kritisch um. * Es ist bekannt, dass auch Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit im Netz zur Verfügung stellen oder entsprechende Arbeiten sammeln und im Netz anbieten. Behalten Sie Ihr Thema im Auge, wenn Sie sich solche Arbeiten ansehen. Seien Sie kritisch auch gegenüber den Arbeiten Ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Häufig sind die Anbieter solcher Arbeiten reine Sammler. Achten Sie darauf, wenn Hinweise zur Beurteilung solcher Arbeiten gegeben werden. Das Fehlen solcher Angaben muss eher skeptisch machen. * Halten Sie bei der Nutzung des Internet die "Netiquette" ein. Schließlich wollen Sie und andere auch weiterhin ein nutzbares Medium haben. * Warum Ihre Facharbeit nicht als Webseite gestalten, wenn Sie sich dazu in der Lage sehen? Verwenden Sie dann aber nicht zu viel Aufwand auf das Äußere. Bewertet wird der Inhalt Ihrer Arbeit. |
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| Beurteilungsfragen an eine Facharbeit (Die Abschnitte sind nach ansteigender Bedeutung geordnet, die einzelnen Fragen nicht.) 1. Formales * Ist die Arbeit vollständig? * Findet sich hinter dem Textteil ein Katalog sinnvoller Anmerkungen? * Sind die Zitate exakt wiedergegeben, mit genauer Quellenangabe? * Ist ein sinnvolles Literaturverzeichnis vorhanden mit Angaben zur in der Arbeit benutzten Sekundärliteratur, ggf. zur Primärliteratur? * Wie steht es mit der sprachlichen Richtigkeit (Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik) und dem sprachlichen Ausdruck (Satzbau, Wortwahl)? * Wie ist der äußere Eindruck, das Schriftbild; sind die typographischen Vereinbarungen eingehalten (Einband, Seitenspiegel, Seitenangaben, gliedernde Abschnitte und Überschriften)? 2. Inhaltliche Darstellungsweise * Ist die Arbeit themengerecht und logisch gegliedert? * Werden Thesen sorgfältig begründet; sind die einzelnen Schritte schlüssig aufeinander bezogen? * Ist die Gesamtdarstellung in sich stringent? * Ist ein durchgängiger Themenbezug gegeben? 3. Wissenschaftliche Arbeitsweise * Sind die notwendigen fachlichen Begriffe bekannt? Werden die Begriffe klar definiert und eindeutig verwendet? * Werden die notwendigen fachlichen Methoden beherrscht und kritisch benutzt? * In welchem Maße hat sich die Verfasserin bzw. der Verfasser um die Beschaffung von Informationen und Sekundärliteratur bemüht? * Wie wird mit der Sekundärliteratur umgegangen (nur zitierend oder auch kritisch)? * Wird gewissenhaft unterschieden zwischen Faktendarstellung, Referat der Positionen anderer und der eigenen Meinung? * Wird das Bemühen um Sachlichkeit und wissenschaftliche Distanz deutlich (auch in der Sprache)? * Wird ein persönliches Engagement der Verfasserin bzw. des Verfassers in der Sache, am Thema erkennbar? 4. Ertrag der Arbeit * Wie ist das Verhältnis von Fragestellung, Material und Ergebnissen zu einander? * Wie reichhaltig ist die Arbeit gedanklich? * Kommt die Verfasserin bzw. der Verfasser zu vertieften, abstrahierenden, selbstständigen und kritischen Einsichten? |
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